Osteopathie

Die Osteopathie ist eine Form der Manuellen Medizin. Es handelt sich also um eine Behandlungsmethode, bei der hauptsächlich mit den Händen untersucht und behandelt wird. Über die Hände können Osteopathen neben anderen taktilen Qualitäten, insbesondere Bewegung und Spannung wahrnehmen und wenn nötig beeinflussen. Im Idealfall genau dort, wo das Problem seinen Ursprung genommen hat.

Wird eine Struktur symptomatisch/Treten im Körper Beschwerden auf, kann dies ganz unterschiedliche Gründe haben. Die Osteopathie versucht funktionelle Zusammenhänge darzustellen und es kommt unter Umständen dazu, dass die Behandlung an einem ganz anderen Gewebe stattfindet, als das eigentlich symptomatische.

Die vier Grundprinzipien in der Osteopathie:

  • Der Mensch ist eine funktionelle Einheit
  • Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig
  • Der Körper besitzt die Fähigkeit sich selbst zu regenerieren
  • Arterial Rule - Jede Zelle benötigt eine ausreichende Ver- und Entsorgung über Blut- und Lymphgefäße sowie Nervenbahnen

Allerdings ist auch die Osteopathie kein „Allheilmittel“.


 Frage nicht, ob es ein Fall für die Osteopathie ist, sondern was die Osteopathie für den Fall tun kann.“ - J.M. Littlejohn


Ganz nach J. M. Littlejohn verstehe ich es die Grenzen der Osteopathie zu kennen und zu respektieren. Ich sehe die Osteopathie als wunderbare und wichtige Ergänzung zu den anderen Disziplinen der Medizin.
Die Behandlungsmethoden sind sehr vielfältig und reichen von sehr sanften und langsamen Techniken an Nerven oder Organen bis hin zu Impulstechniken zur Mobilisation und Manipulation von Gelenken oder Faszien. Welche Technik indiziert ist, hängt ganz individuell von Person und Befund ab.


 Bei weiterführenden Fragen lesen Sie weiter unten nach oder schreiben Sie uns gerne an!

 

 

 

FAQ

Wie viele Behandlungen werden benötigt?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort, häufig benötigen akute Probleme nur wenige Behandlungen (etwa eine bis drei Behandlungen), länger andauernde oder komplexere Probleme benötigen ggf. mehrere Behandlungen. 

 

Wie lange dauert die Behandlung?

Grundsätzlich ist die Behandlungsdauer von dem Befund sowie der indizierten Behandlung abhängig und diese kann zeitlich variieren. Ein Zeitintervall welches sich bewährt hat umfasst ca. 50 bis 60 Minuten.

 

Was kostet die Behandlung?

Eine umfassende und gründliche Behandlung kostet in der Regel 90-120€. Grundsätzlich sind die Behandlungskosten nicht von der Dauer des Termines abhängig. Eine Übersicht mit unseren anderen Angebote finden Sie hier.

 

Wie kommt dieser Preis zustande?

Für eine qualitativ gute Behandlung ist eine ausführliche Anamnese und Untersuchung notwendig und dies benötigt eine gewisse Zeit. Das Wissen im Anschluss benennen zu können wo und wie behandelt werden muss, ist Ergebnis einer langwierigen und teuren Ausbildung, die einen großen Anteil an den entstehenden Kosten hat.

 

Werden die Kosten von meiner Krankenkasse übernommen?

Grundsätzlich ist Osteopathie im deutschen Gesundheitssystem eine Privatleistung, d.h. die Kosten für die Behandlung  tragen die Patient:innen selber. Jedoch erstatten viele gesetzliche und private Krankenkassen, sowie die Beihilfestelle die Behandlungskosten teilweise oder auch komplett. Bitte informieren Sie sich eigenständig bei Ihrer Kasse. Die informative Website Osteokompass bietet eine aktuelle Übersicht zur Erstattungspraxis verschiedener Kassen. Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GeBüH).

 

Brauche ich ein Rezept für eine osteopathische Behandlung?

Grundsätzlich nicht. Ich habe zusätzlich die Zulassung als Heilpraktiker, d.h. ich kann im Direktzugang und ohne ärztliche Überweisung tätig sein. Ein Rezept wird jedoch von einigen Versicherungen benötigt, damit die Behandlungskosten im Anschluss bezuschusst werden.

 

Muss ich meinen Termin absagen, wenn ich ihn nicht wahrnehmen kann?

Ja. Termine, die kurzfristig abgesagt werden sind von uns nur schwer wieder neu zu besetzen. Zum einen haben wir dann einen Verdienstausfall, vor allem aber hätten in der freien Zeit auch andere Patient:innen behandelt werden können, die teilweise mit ihren Schmerzen mehrere Wochen auf einen freien Termin warten müssen. Sagen Sie deswegen Ihren Termin möglichst 24 Stunden vorher ab. Wir behalten uns vor, bei nicht abgesagten Terminen eine Ausfallgebühr in Höhe der Behandlungskosten in Rechnung zu stellen.

 

 

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